Vulkanausbruch – Hunde auf La Palma wurden auf mysteriöse Weise gerettet

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VulkanausbruchHunde auf La Palma wurden auf mysteriöse Weise gerettet

Auf La Palma waren vier Hunde von Lavaströmen eingeschlossen. Nun berichten spanische Medien, dass die Vierbeiner von ihren Haltern in Sicherheit gebracht werden konnten.

Das Schicksal der Hunde löste eine Welle der Solidarität aus.20min/noh

Darum gehts

  • Das Schicksal der von Lava eingeschlossenen Hunde auf La Palma bewegte die Welt.
  • Die Tiere wurden aus der Luft mit Wasser und Futter versorgt.
  • Es wurden Pläne geschmiedet, die Vierbeiner mithilfe einer Drohne zu retten.
  • Nun sollen die Hunde gerettet worden sein.

Happy End für vier Hunde auf La Palma: Die Tiere befanden sich seit Tagen in einer aussichtslosen Situation. Nach einem weiteren Ausbruch des Vulkans auf der kanarischen Insel waren die Vierbeiner von Lavaströmen eingeschlossen. Helfer versorgten die Hunde seither mithilfe einer Drohne mit Wasser und Futter. Das Schicksal der Vierbeiner löste eine Welle der Solidarität aus.

Das Drohnenunternehmen Aerocameras aus der spanischen Provinz Galicien bot an, die Tiere mit einer Drohne zu retten. Dafür hätte es eine Ausnahmegenehmigung der Regierung gebraucht, weil der Transport von Menschen und Tieren mittels Drohne in Spanien verboten ist.

«Den Hunden geht es gut»

Nun die mysteriöse Wende. Beim letzten Flug von Aerocameras waren die Tiere nicht mehr auffindbar. Stattdessen wurden Fussabdrücke auf dem von Vulkanasche bedeckten Boden des Grundstücks entdeckt – und ein Transparent, auf dem steht: «Los perros están bien» (den Hunden geht es gut), wie «El Diario» berichtet.

«El Diario» konnte in Erfahrung bringen, dass die Hunde von ihren Haltern und mit der Hilfe von deren Freunden über den Landweg in Sicherheit gebracht worden seien. Die Aktion habe bereits in der mondhellen Nacht auf Montag stattgefunden. Dazu hätten die Retter eine Sperrzone ignorieren und sich in die Gefahrenzone begeben müssen.



Anonyme Quellen teilten der Zeitung weiter mit, dass die Hunde zum Zeitpunkt des Vulkanausbruchs in Panik geraten seien und die Flucht ergriffen hätten. Die Besitzer hätten die Tiere nicht mehr auffinden können. Schliesslich hätten sie das Gefahrengebiet ohne ihre Hunde verlassen müssen.

Du weisst von einem Tier in Not?
Hier findest du Hilfe:
Feuerwehr, Tel. 118 (Tierrettung)
Polizei, Tel. 117 (bei Wildtieren)
Tierrettungsdienst, Tel. 044 211 22 22 (bei Notfällen)
Schweizerische Tiermeldezentrale, wenn ein Tier entlaufen/zugelaufen ist
Stiftung für das Tier im Recht, für rechtliche Fragen
GTRD, Grosstier-Rettungsdienst, Tel. 079 700 70 70 (Notruf)
Schweizerische Vogelwarte Sempach, für Fragen zu Wildvögeln, Tel. 041 462 97 00
Tierquälerei:
Meldung beim kantonalen Veterinäramt oder beim Schweizer Tierschutz (anonym möglich)

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Jonas Bucher ist Blattmacher und stellvertretender Co-Leiter des Newsdesks bei 20 Minuten. Er ist seit 25 Jahren in der Medienbranche tätig und 20 Minuten stets treu geblieben.

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